Sondierung und Konzeptentwicklung für eine ressourcenschonende und gemeinschaftliche Revitalisierung der Textilfabrik Hirschbach
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Projektpartner
- Studio Calas
- grünplan
- Christoph Kirchberger
Projektbeschreibung
Textil-RE-acts ist ein 9-monatiges FFG-Sondierungsprojekt im Rahmen des Programms Leuchttürme der Wärmewende, das sich mit der nachhaltigen Revitalisierung der ehemaligen Textilfabrik in Hirschbach beschäftigt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung fundierter, einreichfähiger Konzepte für die klima- und ressourcenschonende Sanierung sowie die zukünftige gemeinschaftliche Nutzung des historischen Gebäudebestands. Entlang der Prinzipien des New European Bauhaus werden ökologische, soziale und baukulturelle Aspekte zusammengeführt, um ländlichen Leerstand als Ort für gemeinschaftliches Wohnen, Arbeiten und kulturelle Nutzung neu zu denken und übertragbare Lösungsansätze für ähnliche Standorte zu entwickeln.
Im Sondierungsprojekt Textil-RE-acts übernimmt e7 die Konsortialführung und verantwortet zentrale inhaltliche und organisatorische Aufgaben. Als Projektleitung koordiniert e7 das interdisziplinäre Konsortium, steuert den Projektverlauf und stellt die Qualitätssicherung über alle Arbeitspakete hinweg sicher.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Mitentwicklung eines integralen Sanierungs- und Nutzungskonzepts entlang der Prinzipien des New European Bauhaus. e7 bringt dabei umfassende Expertise zu thermisch-energetischer Sanierung, klimaneutralen Energiekonzepten und erneuerbaren Energiepotenzialen ein. Aufbauend auf Erfahrungen aus zahlreichen Sanierungsprojekten auf Gebäude- und Quartiersebene werden geeignete Technologien zur Energieversorgung, nutzungsorientierte Verteil- und Abgabesysteme sowie mögliche Nahwärmelösungen analysiert und zusammengeführt. Ziel ist ein maßgeschneidertes, zukunftsfähiges Energiekonzept für den historischen Bestand der Textilfabrik.
Darüber hinaus verantwortet e7 die Dissemination und den Wissenstransfer des Projekts. Dazu zählen die transparente Aufbereitung von Projektfortschritt und Ergebnissen, die Organisation öffentlicher Workshops und Fachpräsentationen sowie die systematische Dokumentation des partizipativen Prozesses. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Auswertung von Organisations-, Finanzierungs- und Beteiligungsmodellen, um übertragbare Best-Practice-Beispiele für die Aktivierung ländlicher Leerstände abzuleiten.
Durch die Erfahrung in der Arbeit mit Baugruppen unterstützt e7 aktiv die Gestaltung und Moderation der partizipativen Prozesse. Technische Inhalte – etwa zu Energieversorgung, Speichern oder Effizienzmaßnahmen – werden verständlich aufbereitet, um allen Beteiligten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung des Projekts zu bieten.