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Stromverbrauch österreichischer Haushalte 2016

Energieeffizienz & Betriebsoptimierung Energieverbrauchsanalysen – Lastganganalysen Energieverbrauchsmonitoring Politikberatung & Energiewirtschaft

Bereits zum dritten Mal seit 2008 zeigt das Ergebnis des Stromtagebuchs detailliert den anteiligen Strom- und Gasverbrauch sowie die Stromverbrauchsstruktur von Heizung, Warmwasserbereitung, Beleuchtung, Haushaltsgroßgeräten und Unterhaltungselektronik der österreichischen Haushalte auf.

Bereits im Jahr 2008 wirkte e7 bei der Erstellung des Fragebogens sowie bei der Auswertung bzw. Hochrechnung der Verbrauchsdaten mit. 2012 und 2016 führte e7 schwerpunktmäßig die Berechnungen der elektrischen Wärmeverbraucher (inkl. Hilfsenergie bei der Heizung sowie Umwälzpumpen) durch. Die Gesamtkoordination des Projektes samt Erstellung des Endberichtes lag in den Händen der Statistik Austria.

Der Gesamtstromverbrauch in einem durchschnittlichen Haushalt hat sich seit 2008 verringert und beträgt aktuell 3560 kWh. 2008 betrug der Wert noch 4600 kWh. Obwohl die Anzahl der Wohnungen gestiegen ist und dabei die Einzelhaushalte zugenommen haben, ist der Stromverbrauch für österreichische Haushalte gesunken. Waren es 2008 noch 14,5 GWh, sind es 8 Jahre später nur mehr 13,8 GWh.

Diese Entwicklung beruht u.a. auf folgenden Ursachen:

  • EU Gesetzgebung im Bereich der Energieeffizienz zeigt Wirkung. So ist der Energieverbrauich für Einzelgeräte bei Kühlschränken und bei der Beleuchtung um bis zu 80% gesunken.
  • Ein Strukturwandel brauchte eine Reduktion der elektrischen Direktheizung und der elektrischen Warmwasseraufbereitung.
  • Vermutliche Verhaltensänderungen im Bereich des Kochens.