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eQSi: Energietechnische Qualitätssicherung in der Inbetriebnahmephase

Auftraggeber:

Medizinische Universität Graz

Projektstatus:

laufend

Projektbeschreibung:

Mit dem Bau des MED CAMPUS wird die Medizinische Universität Graz unter einem Dach vereint. Seit 2012 entsteht somit ein modernes Universitäts- und Kommunikationszentrum, das nicht nur Platz für insgesamt 4.300 Studierende bietet, sondern auch neue Wege in den Kernbereichen Lehre und Forschung beschreitet.

Das Energiekonzept des MED CAMPUS sieht eine komplexe Ausgestaltung der HLK-Gewerke vor, die regeltechnisch nicht einfach zu handhaben ist. Damit ist die optimale Einregulierung dieser Gewerke von entscheidender Bedeutung für niedrige Ressourcenverbräuche und damit Betriebskosten.

e7 als Auftragnehmer der Medizinischen Universität Graz hat die Aufgabe, die energietechnische Qualitätssicherung in der Inbetriebnahmephase (eQSi) durchzuführen.
Bereits im Rahmen der Planung wurde unter der Mithilfe von e7 ein Monitoring-Konzept entwickelt, welches der eQSi dienlich ist. Ebenso wurden die Funktionsbeschreibungen der MSR-Planer gesichtet sowie Empfehlungen für eine Strukturierung derselben übergeben. Diese beiden Punkte gelten als wichtige Grundlage für die eQSi.

Ausführungsphase

Die Gebäudeautomation ist das entscheidende Gewerk im Zusammenhang mit der Sicherstellung eines effizienten, den Zielvorstellung der Planung entsprechenden Anlagenbetriebs. Im Projekt trägt e7, als Inbetriebnahmemanager, dafür Sorge, dass an der Schnittstelle zwischen Planung und ausführender MSR-Firma keine Informationen im Hinblick auf den angestrebten Anlagenbetrieb verloren gehen.

Um die zeitnahe und zielgerichtete Kontrolle der aus der Planung kommenden Sollwerte und -zustände in der Inbetriebnahmephase zu ermöglichen, ist es äußerst zielführend diese in strukturierter Form in einer eigenen Software-Lösung zu erfassen. e7 verwendet dafür das Software-Tool energie navigator, welches an der TU Braunschweig entwickelt wurde.

Inbetriebnahmephase

Während der Inbetriebnahmephase soll eine Einregulierung entsprechend der in der Planung festgelegten Sollwerte/-zustände erfolgen. e7 tut dies durch zeitnahe Soll-ist-Vergleiche mit dem energie navigator. Dazu ist durch die ÖBA sicherzustellen, dass die installierten Datenpunkte auch tatsächlich Daten liefern. Diese Daten können automatisch in den Energie Navigator übertragen werden und können somit unmittelbar für einen zeitnahen Soll-Ist-Vergleich herangezogen werden. Daraus lassen sich Maßnahmen für eine verbesserte Einregulierung der Anlagen entsprechend den Vorgaben aus der Planung ableiten. Diese Verbesserungs¬maßnahmen werden an den Betreiber kommuniziert und sind von der ausführenden Firma im Zuge der Gewährleistung umzusetzen.

Weitere Informationen zur e7-Dienstleistung:

Technisches Monitoring

Copyright Fotos: Lunghammer

Projektleiter

Manuel Krempl

T: +43 1 907 80 26 - 52

manuel.krempl@e-sieben.at

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