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Leitprojekt Gründerzeit mit Zukunft: Innovative Modernisierung von Gründerzeitgebäuden

Neubau- & Sanierungsberatung Machbarkeitsstudien Monitoringkonzepte Gebäudezertifizierung Förderberatung Energieinnovationen & Demoprojekte Lebenszykluskosten & Wirtschaftlichkeit

Projektpartner

  • Allplan GmbH (Helmut Berger, Andreas Litzellachner)
  • pos architekten ZT (Fritz Oettl, Margit Böck)
  • Bluewaters (Doris Wirth, Gordana Draskovic, Nicole Seitz)
  • Gemeinschaft Dämmstoff Industrie (Franz Roland Jany, Christa Langheiter)
  • Havel & Havel Beratungs GmbH (Margarete Havel)
  • Österreichischer Verband der Immobilientreuhänder (Karin Sammer)
  • Schöberl & Pöll GmbH (Helmut Schöberl)

Projektbeschreibung

Das Ziel dieses Leitprojekts ist die forcierte gesamtheitliche Modernisierung von Gründerzeitgebäuden unter Anwendung innovativer technischer und organisatorischer Lösungen. Dadurch soll die thermisch-energetische Qualität von zukünftigen Sanierungen deutlich verbessert und damit ein Beitrag zu einem CO2-neutralen Gebäudesektor geleistet werden. Dazu werden im Rahmen dieses Leitprojekts die folgenden Aktivitäten gesetzt:

  • Entwicklung von multiplizierbaren Konzepten sowie innovativen technischen und organisatorischen Lösungen für die Sanierung von Gründerzeitgebäuden,
  • Umsetzung der Konzepte und Lösungen im Rahmen von mindestens fünf innovativen Demonstrationsprojekten (samt Dokumentation und Begleitmonitoring),
  • Verbreitung der Ergebnisse an die Zielgruppen Eigentümer und Hausverwaltungen, Planer und Architekten, Baugewerbe sowie internationale Vernetzung.

Mit den Demonstrationsprojekten sollen Wege aufgezeigt werden, wie die technischen, wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Hindernisse bei der innovativen Sanierung von Gründerzeitgebäuden überwunden werden können. Die Demonstrationsprojekte konzentrieren sich auf die Stadt Wien und bilden das gesamte Spektrum gründerzeitlicher Gebäude – vom Arbeiterwohnhaus in der Vorstadt bis zum gründerzeitlichen Palais in der Innenstadt ab. Hinsichtlich der Nutzung werden sowohl Wohngebäude als auch Gründerzeitgebäude mit gemischter Nutzung (Wohnen und Büro) berücksichtigt.

Konkret sollen aus dem Leitprojekt verlässliche Erkenntnisse für die weitere Entwicklung von förder- und wohnrechtlichen Rahmenbedingungen gewonnen werden. Ausgehend von Wien als „Kompetenzzentrum für Gründerzeitgebäude" erfolgt die Verbreitung der Ergebnisse auf nationaler Ebene (Graz, Linz, Salzburg) sowie international im Rahmen eines Städtedialogs mit Berlin, München, Prag, Budapest, Zürich.

Aufgrund des enormen räumlichen und zeitlichen Multiplikatoreffektes sind innovative Konzepte zur Energieeinsparung für diese Liegenschaften ein wesentlicher und notwendiger Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Entwicklung in Mitteleuropa. Gleichzeitig werden für österreichische Unternehmen (Beratung und Umsetzung) zusätzliche Möglichkeiten für den Export von innovativen und integrierten Lösungen im Bereich Energieeffizienz geschaffen.