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Technisches Monitoring

Das technische Monitoring ermöglicht eine bessere und schnellere Optimierung des Gebäudebetriebs von neu errichteten und sanierten Gebäuden und lokalisiert im Idealfall noch während des Probebetriebs vor der Übergabe, aber spätestens in der Gewährleistungsphase die versteckten Mängel einer Haustechnikanlage.

Der Nutzen und die Innovation dieser Dienstleistung besteht darin, dass im Rahmen des Probebetriebs mittels einem ein- bis zweiwöchigen Anlagenmonitorings ein exakter SOLL-IST Vergleich zwischen geplanter und erreichter Qualität dargestellt wird und Mängel präzise und schnell lokalisiert werden können (z.B. defekte Fühler in der Lüftungsanlage, für den Betrieb unpassende Regelungseinstellungen, häufiges Taktverhalten von Anlagen, fehlerhafte Dokumentation, etc.). Das technische Monitoring ist somit die ideale Ergänzung zu einer örtlichen Bauaufsicht bzw. Fachbauaufsicht, die zwar die Funktionstüchtigkeit der Anlagen überprüft, jedoch kein Monitoring der Performance integriert und somit leicht Mängel übersehen bzw. Effizienzkriterien nicht beurteilen kann.

Das technische Monitoring wurde ursprünglich für Neuanlagen konzipiert, kann aber ebenso für bestehende Haustechnikanlagen eingesetzt werden.

Technisches Monitoring ist ein Prozess, der:

  • sich idealerweise von der Projektentwicklungs- bzw. Planungsphase, über die Gebäudeerrichtung bis in die ersten 6-24 Monate des Gebäudebetriebs erstreckt,
  • eine exakte Darstellung des SOLL-Zustandes der Anlagen durchführt und
  • den SOLL- mit dem IST-Zustand durch eine Software gegenüberstellt, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurde.

Die wesentlichen Vorteile für den Bauherrn sind:

  • Klarer Prozessverantwortlicher für die Performance von Anlagen.
  • Sicherheit, dass man jenen Gebäudebetrieb bekommen hat, den man bestellt hat.
  • Behebung der meisten Mängel noch vor Übergabe, aber bis spätestens zum Ende der Gewährleistungszeit. Und dadurch:

• Reduktion von Energie- und Betriebskosten
• Reduktion von Komfortproblemen
• Verlängerung der Lebensdauer bzw. Reduktion der Wartungsintensität von Anlagen und
   Regeleinrichtungen im Falle von falschem Betriebsverhalten (z.B. zu häufiges Takten)
• Auffinden von weiteren Mängeln (z.B.: nicht aktuelle Haustechnikpläne, inkorrekte  Sensoren)

  • Klare Definition von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten einzelner Beteiligter damit klar ist, wer für die Behebung von Mängeln zuständig ist.

 

Empfehlungen für öffentliche Einrichtungen

Das technische Monitoring wurde 2017 in Deutschland vom Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) als Empfehlung für die öffentliche Hand herausgegeben und kann ebenso für Österreich und für private Gebäude angewandt werden. Diese Empfehlung enthält u.a. fertige Textbausteine für die Ausschreibung dieser Dienstleistung.

Das Technische Monitoring ist kompatibel mit dem Leitfaden Inbetriebnahmemanagement der IG Lebenszyklus und der klimaaktiv Deklaration in der Nutzung für komplexe Gebäude.

Projektliste
Projekt Auftraggeber Jahr
Energietechnischen Qualitätssicherung für den MED CAMPUS Graz Medizinische Universität Graz 2019
Technisches Monitoring der Karl Landsteiner Privatuniversität FM-Plus Facility Management GmbH 2018
Energietechnische Neubauberatung des Privatkrankenhauses Wehrle Premiafit GmbH 2018
Betriebsoptimierung Arbeits- und Sozialgericht Wien Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz 2017
Machbarkeitsstudie & Energie- und Betriebsmonitoring Volkshilfe Wien Volkshilfe Wien 2016
Arbeitsgruppe Inbetriebnahmemanagement der IG Lebenszyklus IG Lebenszyklus 2015
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